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Hallo

Schön, dass Sie da sind. Meine Worte und ich freuen uns, von Ihnen gelesen zu werden. Ich bin Journalistin, Kommunikationsbeobachterin auf allen Ebenen und Literaturliebhaberin. Sie finden hier Workshopangebote und Texte, die inspirieren wollen. Aber auch kleine Sprachjuwelen, die mir begegnet sind, teile ich mit Ihnen. Lesen Sie einfach weiter…


 

Liebe Frauen...

Ich schaff es nicht! Vom Ideenfeuer in meinem Kopf werden keine zehn Prozent real. Dem Sport falle ich in der Dusche entgegen und bleibe mit einer Gehirnerschütterung zu Hause. Von ein bisschen Platz schaffen für Frühling reden wir nicht... Aber mitten in diesem Leben begegnen sie mir: Frauen. Sie hören zu, bringen sich ein und jede findet irgendetwas Positives an mir: Dieser eine Text, der Witz im richtigen Moment, eine Umarmung... sie bringen mich immer einen Schritt weiter. Und darum schicke ich ein riesiges Danke ins Universum. Es soll sich als Feuerwerk in tausende kleine Funken auflösen und jeder Frau ein Leuchen schicken! Für all die Unterstützung, die sie im Leben verteilen! Liebe Frauen: Ihr seid wundervoll!


 

Ein Valentin reicht mir nicht!

Ich habe heute auf einer Social-Media-Plattform einen Text zum Valentinstag gelesen. Eine Frau, der Inhalt lässt darauf schliessen, will andere ermutigen, die Bedeutung des Valentinstages nicht wegzuargumentieren (von Floristen erfunden usw.). Stattdessen sollen sie Erwartungen haben und diese auch kommunizieren. Schliesslich hätte jede Frau das Recht gewürdigt zu werden. Das klingt theoretisch gut. Praktisch ist es genau das "sich-zufrieden-geben", welches die Autorin anprangert. Denn auch wenn der Mann seine Liebste am 14.Februar 24 Stunden auf Händen trägt, sie mit Blumen überschüttet oder mit Diamanten behängt - es ist ein Tag.

Liebe Frauen, mir reicht ein Valentin nicht! Ich will nicht ein paar romantische Daten im Kalender eintragen und den Rest der Zeit damit verbringen auf das Glück dieser Tage zu warten. Ich bin für Liebe im Alltag! Wisst ihr, wie schön es ist, den Kühlschrank zu öffnen und da steht euer Lieblingsjoghurt ohne dass ihr ihn eingekauft habt? Oder ihr kommt nach Hause und die Küche ist aufgeräumt. Ihr könnte euch gerade selbst nicht leiden, aber euer Partner sieht euch mit strahlenden Augen an und sagt: "Ich liebe dich." (und zwar glaubhaft!) Seit ich solche Momente mit meinem Mann erlebt habe, weiss ich: Bilderbuchromantik kann sicher schön sein, aber sie trägt nicht. Viele tausend kleine Momente hingegen geben Kraft, wenn die Welt einem übel mitspielt. Liebe Frauen, ich möchte euch ermutigen, zu prüfen, ob ein Valentin für euch genug ist. Und falls die Antwort nein lautet, ist der Weg noch nicht gegangen. Ich schicke Euch allen eine Portion Alltagsliebe - für den Fall der Fälle...


 

Schrieb Erich Kästner über Masken?

Morgen, 2.Februar 2026 hat sie wieder geöffnet, die Schreibwerkstatt in Beinwil am See. Von 14 bis 16 Uhr können sich alle Neugierigen dort einfinden, um mit Papier und Stift Geschichten zu gestalten. Das Thema lautet Maskenzauber - und untenstehend finden sich meine ersten Assoziationen dazu.

Wenn es um Fasnacht, um Styling oder die Überdosis Make-up geht, fällt mir immer das Gedicht von Erich Kästner ein: "Keiner blickt dir hinter das Gesicht". Er schreibt darin zwar über die Gegensätze von arm und reich, von Herz und Geld - aber der Titel zieht bei mir noch ganz andere Gedanken nach sich. Ich sehe schick angezogene Menschen, die sich in der Kaffeeküche ihres Büros unterhalten ohne nur einen persönlichen Aspekt ihres Gegenübers zu kennen. Dabei denke ich nicht an eine Scheidung - wie wäre es mit so etwas banalen wie einer Lieblingsfarbe. Ich sehe wie die Menschen sich im öffentlichen Verkehr anschweigen. "Keiner blickt dir hinter das Gesicht" - hinter die eigens aufgebaute Fassade, die sich manch einer erschaffen hat, um in unserer Leistungsgesellschaft nicht anzuecken. Vielleicht ist Fasnacht darum so beliebt. In dieser Zeit verschwimmen reale und erschaffene Charaktere miteinander. Manche Alkoholwelle trägt unbedacht ehrliche Worte hinfort. Denn am Montag gilt wieder: "Keiner blickt dir hinter das Gesicht".


 

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