Schön, dass Sie da sind. Meine Worte und ich freuen uns, von Ihnen gelesen zu werden. Ich bin Journalistin, Kommunikationsbeobachterin auf allen Ebenen und Literaturliebhaberin. Sie finden hier Workshopangebote und Texte, die inspirieren wollen. Aber auch kleine Sprachjuwelen, die mir begegnet sind, teile ich mit Ihnen. Lesen Sie einfach weiter…


 

Das Buch geschrieben von Dänin Malene Rydahl, birgt wertvolle Impulse. Sie stellt die Jagd nach dem Geld in Frage. Legt dar, warum Individualität glücklicher macht als elitäres Denken. Wenn ich lese, dass die dänische Gemeinschaft sich gerne für das Wohl jedes Einzelnen einsetzt, weil man darauf vertraut, dass jeder seinen Teil zum Ganzen beiträgt, bekomme ich Lust darauf in diesem Dänemark zu leben. Nur die "Schlussbemerkung" hat mich aus dem Konzept gebracht. Das ganze Buch strahlt eine heitere Ruhe aus - doch zum Ende schildert sie die Tragik eines persönlichen Ereignisses und damit die Unbeständigkeit des Glücks. Sie bricht die Erkenntnisse der dänischen Gesellschaft wieder auf das Persönliche herunter, betont punktuell Gegensätze zum Inhalt vorheriger Kapitel. Das hätte es nicht gebraucht. Alles Gute hat sein Schlechtes, doch gerade darum sollten wir es bewusst geniessen.


 

Das Buch gehört zu Gina Mayers Reihe "Der magische Blumenladen". Ich kannte weder die Autorin noch die Serie. Ich hatte das Regal in der Bibliothek nur nach dem Stichwort Glück "gescannt". Doch das Lesen vom "total verhexten Glücksplan" hat Spass gemacht. Protagonistin Violet ist theoretisch ein ganz normales Mädchen, irgendwo zwischen Kind und Erwachsener. Wäre da nicht ihre Tante Abigail. Ihr im wahrsten Sinne des Wortes zauberhaftes Wissen über Pflanzen machte Violet und ihre Freunde logischerweise neugierig. Es wäre doch toll, wenn sich Zacks Schüchternheit mit einem blumigen Trank eliminieren liesse. Dabei geht selbstverständlich einiges schief - oder doch nicht? Die Gegebenheiten im Buch sind nicht grundlegend neu - aber ebenso gut erzählt wie schön gestaltet. Ich kann mir sogar für mich selbst vorstellen weiterzulesen - für das Gefühl von Urlaub im magischen Blumenladen.


 

Oktober ist Brustkrebsmonat und für mich der Moment, mein Schreiben für genau dieses Thema einzusetzen. Edith Mösch durfte ich über ihr Engagement in der Brustkrebs-Selbsthilfegruppe Rheinfelden interviewen. Hier ihre Gedanken zum Thema Glück.

«Für mich, und für viele andere Frauen aus der Gruppe, ist der medizinische Fortschritt ein Glück. Der Erfahrungsschatz der Ärzte ermöglicht einen Alltag trotz und mit der Krankheit. Ich schätze den Reichtum des Lebens in allen Facetten. Und der Infomonat Brustkrebs fördert das Bewusstsein in der Öffentlichkeit.  Das hilft bereits Betroffenen und stärkt den Bereich der Vorsorge.»