Ich habe heute auf einer Social-Media-Plattform einen Text zum Valentinstag gelesen. Eine Frau, der Inhalt lässt darauf schliessen, will andere ermutigen, die Bedeutung des Valentinstages nicht wegzuargumentieren (von Floristen erfunden usw.). Stattdessen sollen sie Erwartungen haben und diese auch kommunizieren. Schliesslich hätte jede Frau das Recht gewürdigt zu werden. Das klingt theoretisch gut. Praktisch ist es genau das "sich-zufrieden-geben", welches die Autorin anprangert. Denn auch wenn der Mann seine Liebste am 14.Februar 24 Stunden auf Händen trägt, sie mit Blumen überschüttet oder mit Diamanten behängt - es ist ein Tag.

Liebe Frauen, mir reicht ein Valentin nicht! Ich will nicht ein paar romantische Daten im Kalender eintragen und den Rest der Zeit damit verbringen auf das Glück dieser Tage zu warten. Ich bin für Liebe im Alltag! Wisst ihr, wie schön es ist, den Kühlschrank zu öffnen und da steht euer Lieblingsjoghurt ohne dass ihr ihn eingekauft habt? Oder ihr kommt nach Hause und die Küche ist aufgeräumt. Ihr könnte euch gerade selbst nicht leiden, aber euer Partner sieht euch mit strahlenden Augen an und sagt: "Ich liebe dich." (und zwar glaubhaft!) Seit ich solche Momente mit meinem Mann erlebt habe, weiss ich: Bilderbuchromantik kann sicher schön sein, aber sie trägt nicht. Viele tausend kleine Momente hingegen geben Kraft, wenn die Welt einem übel mitspielt. Liebe Frauen, ich möchte euch ermutigen, zu prüfen, ob ein Valentin für euch genug ist. Und falls die Antwort nein lautet, ist der Weg noch nicht gegangen. Ich schicke Euch allen eine Portion Alltagsliebe - für den Fall der Fälle...


 

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